6. Folge: Als Blogger Geld verdienen

Meine größten Einnahmequellen als Blogger

In dieser Folge geht es ans Eingemachte. Denn ich spreche darüber wie ich als Blogger Geld verdiene. Etwas, das mich sehr viele Leute fragen – ja eigentlich jeder, dem ich erzähle ich bin Bloggerin. Viele können sich einfach nicht vorstellen, wie es möglich ist von so einem schwammigen Beruf wie Blogger leben zu können. Und ich nehme es niemandem übel, denn auch ich hatte vor einigen Jahren keine Ahnung wie Blogger Geld verdienen.

Wichtig zu wissen ist, dass jeder Blog anders funktioniert und anders Geld generiert. Es gibt kein Patentrezept, das jeder befolgen muss und mit dem es sich erledigt hat. Vielmehr muss jeder Blogger für sich eine gute Startegie finden und ausprobieren womit Geld verdient werden kann und womit nicht. Auch für Letzteres gebe ich Euch in dieser Folge ein Beispiel.

Als Blogger Geld verdienen: Mit Affiliates oder Partnerlinks!

Jetzt aber zu meinen erfolgreichen Einnahmequellen: Die erste und wichtigste sind Affiliate Links für mich. Affiliate Links sind Partnerlinks. Bedeutet: Ich verlinke ein Produkt zu einem Partner, bei dem ich mich angemeldet habe, und wenn jemand dieses Produkt über diesen Link kauft, bekomme ich eine Provision. Die Höhe der Provision kommt ganz stark auf das jeweilige Affiliate Programm oder den Hersteller an, der Affiliates anbietet. Amazon zum Beispiel zahlt je nach Produktgruppe etwa 7 bis 10 Prozent vom Verkaufspreis. Das sind bei den Produkten, die ich zu Amazon verlinke, zwar nur wenige Cents, aber mit der Zeit hat sich dadurch dennoch ein gutes Einkommen ergeben, da immer mehr Besucher auf meinen Blog gekommen sind.

Und Amazon vergütet Provisionen für alles, was innerhalb von 24 Stunden über meinen Partnerlink bestellt wird. Wenn also jemand noch eine Kaffeemaschine zum Basalthermometer mitbestellt, dann bekomme ich auch dafür eine Provision.

Neben Amazon habe ich noch einzelne Affiliate Vereinbarungen mit Herstellern von Zykluscomputern. Der Vorteil: Die Hersteller gewähren meinen Lesern einen Rabatt für ihr Produkt, wenn sie es direkt über meinen Link und somit bei den Herstellern bestellen. Und ich bekomme eine höhere Provision als sie mir Amazon zahlen würde. Win-win-win also.

Neben Amazon gibt es noch große Affiliate Netzwerke wie Affilinet, Zanox, Awin usw. Aber ich habe leider schlechte Erfahrungen mit diesen gemacht. Der Anmeldeprozess ist unheimlich umständlich, die Partnerlinks lassen sich nur nach einem HTML-Studium generieren und die Vergütung ist total intransparent.

Als Blogger Geld verdienen: Mit eigenen digitalen Produkten!

Neben Affiliates verdiene ich als Blogger Geld mit meinen eigenen digitalen Produkten. Ich habe drei eBooks geschrieben und ein Hörbuch aufgenommen. Diese Produkte verkaufe ich über SendOwl (*Partnerlink), über diesen Dienstleister habe ich in der vorherigen Folge schon gesprochen. Ich würde Euch diese Einnahmequelle unbedingt empfehlen. Auch ein Online-Kurs wäre natürlich denkbar, denn gerade diese befinden sich derzeit auf dem Vormarsch. Durch digitale Produkte baut ihr euch ebenfalls passives Einkommen auf: einmal kräftig Zeit investieren und dann theoretisch unendlich oft verkaufen.

Als Blogger Geld verdienen: Mit Gastartikeln!

Die dritte Einnahmequelle als Blogger haben für mich eine begrenzte Zeit lang Gastartikel gebildet. Das erste Jahr als Blogger war allerdings geprägt von Gastartikeln, die ich kostenlos verfasst habe, um Reichweite und Backlinks zu erzielen. Ein Zykluscomputer-Hersteller hat mir jedoch von Anfang an Geld geboten für meine Gastartikel, was ich natürlich nicht abgelehnt habe.

Nach einem Jahr war mein Blog so weit etabliert, dass ich keine Zeit und Lust mehr hatte umsonst zu schreiben. Daher habe ich ab dann ein Honorar für Gastartikel verlangt. Heute schreibe ich jedoch überhaupt keine Gastartikel mehr, da sie ihren Zwecke für mich nicht mehr erfüllen – dennoch wäre diese Einnahmequelle zumindest eine Zeit lang denkbar für Euch.

Als Blogger Geld verdienen: Mit Coachings!

Eine Sache, die sehr viele Blogger anbieten, die aber bei mir nicht funktioniert hat sind Coachings. Ich habe anfangs ebenfalls welche angeboten, per Skype. Doch dabei gab es folgendes Problem: Wo ziehe ich die Reissleine zwischen kostenpflichtigem Coaching und einer E-Mail-Anfrage die ich kostenlos beantworten? Ich habe also die Coachings gestrichen und sehe meinen kostenlosen E-Mail-Support als wertvolle Quelle und Inspiration für Blog Artikel: Bei welchem Thema brauchen meine Leser noch Unterstützung? Was brennt ihnen auf der Seele? All das erfahre ich durch den persönlichen Kontakt zu ihnen, den ich sehr schätze.

Dennoch halte ich Coaching für eine klasse Einnahmequelle. Ich bin mir sicher, dass sie für viele Blogger gut funktionieren. Auch Gruppencoachings, Mentoring-Programme etc. sind hier denkbar.

Sehr beliebte Einnahmequelle als Blogger: Kooperationen!

Eine weitere Einnahmequelle für Blogger besteht durch Kooperationen. Diese gibt es in den unterschiedlichsten Formen. Manche sind monetär vergütet, andere wiederum erfolgen gegen eine Sachleistung. Kooperationen sind sehr beliebt in der Blogger-Szene und werden sehr oft durchgeführt. Leider funktionieren sie nicht so gut für mich, weil ich eine wirklich sehr kleine und spezielle Nische habe und ich daher die meisten Koops ablehne, weil sie thematisch einfach nicht zu meinem Blog passen.

Und das ist mir unheimlich wichtig: Ich würde niemals ein Produkt vorstellen, hinter dem ich nicht zu 100 Prozent stehe und das nicht zu meinem Thema passt, nur weil ich Geld dafür bekomme. Ich bin daher bisher nur wenige Kooperationen eingegangen, weiß aber dass dieser Weg für viele andere Blogger durchaus lukrativ ist. Dennoch solltet Ihr immer authentisch bleiben und Euren Lesern keinen Quatsch präsentieren.

Willst Du Dir auch ein erfolgreiches Blog Business aufbauen?

Dann schreib mir gern eine E-Mail und ich berate Dich persönlich!