4. Folge: Blog Aufbau und Design

Es geht los: Dein Blog Aufbau und Design

In dieser Folge spreche ich über Euer Blog Design und den Aufbau Eures Blogs. Dabei gibt es zunächst zwei grundlegende Entscheidungen zu treffen: Möchtet Ihr Euren Blog selbst designen oder designen lassen? Beides hat jeweils Vor- und Nachteile.

Wenn Ihr den Blog selbst designt, dann spart Ihr Geld. Denn Grafiker und die Programmierung sind teuer. Dafür spart ihr viel Zeit. Einen Blog selbst aufzubauen ist nämlich verdammt zeitintensiv, ich selbst habe sechs Monate dafür gebraucht.

Wenn ein Profi am Werk ist sieht es natürlich schöner und professioneller aus als selbst designt. Ich habe mich daher beim Relaunch von We Are The Ladies für eine Grafikerin entschieden. Auch weil ich es mir dann leisten konnte. Als ich jedoch mit dem Blog gestartet bin, hatte ich keine Ahnung ob er funktionieren wird, ich damit also überhaupt Geld verdienen werde. Daher war mir das Risiko zu hoch, ich wollte die Investitionskosten so gering wie nur möglich halten.

Blog Aufbau und Design: Die Lerneffekte

Ein weiterer Vorteil des selbst designen ist: Ihr lernt unheimlich viel dabei. Ich hatte aus meinem Studium noch HTML- und CSS-Kenntnisse, die mir sehr geholfen haben. Alles weitere habe ich mir ergoogelt oder in YouTube-Videos angeeignet. HTML- und CSS Kenntnisse sind vor allem wichtig, wenn Ihr wordpress.org nutzt. Dieses System wird von Euch selbst gehostet, das bedeutet, Ihr braucht zusätzlich noch einen Provider. Ich habe mich für All Inkl entschieden und bin sehr zufrieden damit.

Wenn Du hingegen ein Baukastensystem wie wordpress.com, Strato, 1&1 oder Squarespace nutzt, dann benötigst Du keinen externen Provider mehr, Du hast dann alles in allem. Auch die benötigten HTML-Kenntnisse halten sich dann gering bzw. sind gar nicht notwendig. Diese Systeme sind dafür aber nicht so flexibel und anpassungsfähig wie wordpress.org. Ich selbst nutze daher wordpress.org, auch die meisten Grafiker und Programmierer tun das.

Blog Aufbau und Design: Themes über Themes!

Wenn Du Dich für ein System entschieden hast und dazu, deinen Blog selbst zu designen, dann brauchst du jetzt noch ein Theme für Deine Website. Ein Theme ist eine Art Design-Rahmen. Du kannst bei WordPress aus vielen kostenlosen Themes wählen, aber auch welche kaufen, zum Beispiel auf externen Plattformen wie Envato.

Ich würde Dir empfehlen eines zu kaufen. Denn die kostenpflichtigen Themes sind oft schöner, besser programmiert, weniger störanfällig und bieten Dir kostenlosen Kundensupport. Ein Theme kostet in etwa 30 bis 80 Euro.

Ich würde Dir außerdem empfehlen, ein Theme zu wählen, das Dir in der Vorschau-Funktion schon richtig gut gefällt und viele Design-Elemente enthält, die Du ebenfalls haben möchtest. So hältst Du den Aufwand es anzupassen am geringsten, wobei er immer noch vorhanden sein wird.

Blog Aufbau und Design: Welche Seiten benötige ich?

Du solltest Dir vor der Wahl des Themes überlegen: Wie soll meine Website aussehen? Welche Unterseiten benötige ich? Möchte ich eine Sidebar haben? Welche Widgets möchte ich nutzen?

Als ich mit bloggen angefangen habe, waren Sidebars das A und O. Mittlerweile sind eher One-Pager, also Websites die nur aus einer einzigen Seite bestehen, die immer weiter runter gescrollt wird, im Trend. Am besten Du schaust Dich mal um, welche Blogs Dir gefallen, welche Elemente sie beinhalten und was Du davon gern selbst übernehmen möchtest.

Wichtig finde ich eine Kontakt-Seite, damit Deine Leser wissen, wo sie Deine E-Mail-Adresse finden. Etabliert hat sich auch eine „Neu hier?“ Seite, auf der Du erklärst was den Leser auf Deiner Website erwartet. Nicht fehlen darf natürlich die Blog-Seite.

Und auch Impressum und Datenschutzerklärung sind Pflicht.

Willst Du Dir auch ein erfolgreiches Blog Business aufbauen?

Dann schreib mir gern eine E-Mail und ich berate Dich persönlich!