8. Folge: Google Analytics für Blogs

Warum ich mir nichts (mehr) aus Trafficzahlen mache: Google Analytics für Blogs

In dieser Folge geht es um Google Analytics für Blogs beziehungsweise um die Trafficzahlen Eures Blogs. Und vielleicht wird es Euch überraschen, aber mittlerweile sind sie mir egal. Oder fast egal. Das liegt nicht daran, dass ich mit meinem Blog bereits gutes Geld verdiene, nein etwas anderes hat mir hier einen Aha-Moment beschert.

Und zwar gab es vor einigen Jahren als ich gestartet bin nur einen deutschsprachigen Blog, der sich mit dem Thema natürliche Verhütung befasst hat. Obwohl der Blog wirklich schlecht war und ist, hat er zumindest damals unheimlich hohe Trafficzahlen: bis zu 100.000 Seitenaufrufe pro Monat. Ich weiß das so genau, weil die beiden Blogger ihre Zugriffszahlen Monat für Monat veröffentlichten.

Und nicht nur diese: Auch ihr Einkommen gaben sie preis. Und ich staunte nicht schlecht: Denn obwohl sie viel viel mehr Traffic mit ihrem Blog generierten als ich hatten sie viel viel weniger Einkommen. Dabei war ich gerade erst gestartet, also blutige Anfängerin, und sie schon mehrere Jahre online.

Da machte es Klick bei mir.

Google Analytics für Blogs: Der Aha-Moment

Und ich hörte damit auf, täglich in meine Analytics Statistiken reinzusehen. Denn mir war eines klar geworden: Es kommt nicht darauf an viele Leser am Blog zu haben, sondern die RICHTIGEN und dann für diese das RICHTIGE Angbeot bereit zu halten. Das war und ist den Konkurrenten offensichtlich nicht gelungen – mir aber schon.

Es bringt Dir also nichts 100.000 Leser pro Monat zu haben, von denen aber 80.000 gar nicht zu Deiner Ziekgruppe passen und die restlichen 20.000 nicht das Angebot finden, das sie suchen.

Dann habe ich lieber nur 10.000 pro Monat (und so wenige waren es anfangs tatsächlich), dafür aber 5000 aus der richtigen Zielgruppe und 100, die fündig werden auf meiner Website und etwas kaufen.

Ich kann Euch deshalb empfehlen: entspannt Euch. Trafficzahlen sind garantiert nicht alles. Natürlich hilft Traffic dabei, Euren Blog zu etablieren. Natürlich sind sie auch gut fürs Ego und die Außenwelt, aber konzentriert Euch lieber darauf, die RICHTIGEN Leute anzusprechen und ihnen das zu bieten was sie brauchen. Denn was bitte bringen Euch tolle Zahlen ohne tolles Gehalt?

Google Analytics für Blogs: Mein Fazit

Dennoch ist ein Google Analytics Konto sinnvoll. Bei mir war es so, dass meine Zugriffszahlen lange Zeit richtig gut und stabil waren, dann aber Ende 2018 etwas eingebrochen sind. Ich habe es an den sinkenden Verkaufszahlen gemerkt. Erst dann habe ich seit langem mal wieder in mein Analytics Konto geschaut und konnte tatsächlich einen signifikanten Abfall identifizieren.

So konnte ich gezielt auf Spurensuche gehen: Was war im Monat XY passiert, das zu weniger Traffic führte? In meinem Fall war es die Änderung des Google Algorithmus, auf den man zwar keinen Einfluss hat, aber dennoch mit bestimmten Maßnahmen gegenlenken kann. Genau das habe ich dann getan bis sich mein Traffic und vor allem meine Einnahmen wieder erholt haben. Ein Google Analytics Konto ist also durchaus wertvoll und auch empfehlenswert.

Auch weil potenzielle Koop-Partner immer Eure Zahlen abfragen werden – es gibt eben keine andere objektive Vergleichbarkeit und kein anderes Messinstrument für Blogs, auch wenn ich die Zahlen an sich eigentlich für nicht geeignet halte, wie mein Beispiel mit meiner Konkurrenz gezeigt hat.

Willst Du Dir auch ein erfolgreiches Blog Business aufbauen?

Dann schreib mir gern eine E-Mail und ich berate Dich persönlich!